Willkommen auf der offiziellen Website der Zunft zur Schneidern zu Chur! Wir sind eine traditionsreiche Zunft, die seit Jahrhunderten für hohe handwerkliche Qualität und kulturelle Bedeutung steht. Als eine der ältesten Zünfte in der Schweiz sind wir stolz darauf, unsere Handwerkskunst und unser kulturelles Erbe weiterzugeben und zu fördern. Auf unserer Webseite erfahren Sie mehr über die Geschichte und die Aktivitäten der Zunft zur Schneidern zu Chur sowie über unsere Mitglieder und unsere Tätigkeiten. Wir laden Sie herzlich ein, unsere Seite zu erkunden und sich mit unserer Zunft vertraut zu machen.
Geschichte
Die Zunft Schneidern blickt auf eine bewegte Historie zurück. Was mit einem Stadtbrand 1464 begann, wird heute im 21. Jahrhundert immer noch in Form dieses Vereins gelebt und gefördert. Als eine von fünf Zünften in Chur umfasste die Zunft Schneidern ursprünglich das Handwerk der Tuchhändler, Zuschneider, Kürschner, Krämer, Weber, Seiler, Hutmacher und Schneider. Die geschichtsträchtige Zunft mit der Tuchschere als Wappensymbol und die im Zunfthaus der Schneider an der Kirchgasse residierte, wurde nach einer längeren Unterbrechung im Jahr 2001 von sechs Freunden und ehemaligen Mitgliedern der Jungen Wirtschaftskammer wieder zum Leben erweckt. Anbei die wichtigsten Meilensteine unserer Geschichte in einem chronologischen Zeitstrahl.
1464 / 1465

Nach einem verheerenden Brand, der grosse Teile der Stadt zerstört hatte, erhielten die Churer Bürger von Kaiser Friedrich III. neu das Recht, Zünfte einzuführen. Die damit möglich gewordene neue Stadtverfassung beruhte im Wesentlichen auf folgenden fünf Zünften: Die Rebleutezunft, die Schuhmacherzunft, die Schneiderzunft, die Pfisterzunft sowie die Schneiderzunft.
1799 – 1803

Mit dem Anschluss der «Drei Bünde an Helvetien» drohte den Zünften die Auflösung, denn gemäss helvetischer Gesetzgebung waren alle Gewerbe frei und der bisherige Zunftzwang aufgehoben. Allerdings betrieb allein die Rebleutezunft, der keine Handwerker angehörten, ihre Liquidation zielstrebig, die übrigen Zünfte folgten nur widerwillig.
1803 – 1840

Die Mediationsakte ermöglichte der Stadt Chur, ihre alte Organisations- und Verwaltungsform wieder-herzustellen. Obwohl die Zünfte den Untergang des Ancien Régime überlebten und wieder auflebten, wurden sie aufgrund ihrer beschränkten politischen Mitsprache und fehlenden Gewerbefreiheit zunehmend kritisiert. 1840 wurde die Zunftordnung aufgehoben und eine neue, liberalere Stadtverfassung eingeführt.
1980

Nach einer über einer 140-jährigen Unterbrechung wird die Zunft zur Rebleuten am 18. April mit 27 Zünftern als erste «neue» Churer Zunft wieder ins Leben gerufen.
2001

Neugründung der Zunft zur Schneidern am 17. März im Gemeinderatsaal der Stadt Chur durch die sechs Freunde Luzi Willi, Giorgio Cappellin, Thomas Handl, Thomas Mettler, André Mettler (später aus Zunft ausgetreten) und Remo Godly.
«Tradition ist kein Bewahren der Asche,
sondern das Weitergeben der Flamme.»
Gustav Mahler
«In jeder Arbeit, die gut gemacht wurde,
steckt eine Geschichte.»
John Ruskin
Vorsteherschaft
Die Vorsteherschaft stell das mit der Geschäftsführung betraute Organ der Zunft dar und setzt sich derzeit aus folgenden Personen zusammen:
Zeugwart
Marco Braguglia
Zunftpfleger
Oliver Fleischhauer
Zunftmeister
Luzi Willi
Zunftschreiber
Marco Wieland
Stubenmeister
Remo Fetz
«Handwerk hat goldenen Boden.
Volksmund
Kontakt
Unser Ziel ist es, die Traditionen und das Handwerk unserer Zunft zur Schneidern zu bewahren und zu fördern. Wir bieten unseren Mitgliedern und Interessierten eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung. Wenn Sie Fragen zu unserer Zunft haben oder sich für eine Mitgliedschaft interessieren, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.
Zunft zur Schneidern Chur
E-Mail: info@schneiderzunft-chur.ch



